Samstag, 15. Juni 2013

Sklaventage




Sklaven.
Ein so einfaches Wort und doch so ein Widerspruch in sich.
Sklaven machen nur einen wirklich kleinen Teil der goreanischen Gemeinschaft aus. Für die meisten ist allein die Unterhaltung eines Sklaven viel zu teuer.
Vom Kaufpreis mal abgesehen, der für gute Sklaven mehr als 50 Kupfer betragen kann. Für manche sogar Silber.
So ein Sklave ist ein Lebewesen und zu Respektieren, Wie jeder Goreaner das Leben respektiert und doch sind sie uns ausgeliefert. Unseren Launen und Wünschen und das bedingungslos. Wir teilen sie in der Gemeinschaft und doch erringen se für uns persönlich Wert. Werden sogar unverzichtbarer Teil unseres Lebens.
Sklaven.
Ein reines Glücksspiel. Weiß man ja nie was man dort bekommt, wenn man sie das erste Mal vor sich hat.

So kam jemand nach Lydius um zu handeln. Zuerst versuchte er uns 2 Bonds zu verkaufen die  keinen besonderen Eindruck machten. Sie waren faul, unwillig, einfach nichts wert. So erhöhte er seinen Einsatz um einige Kupfer.  Als er seine Ware vorführte, besann sich diese und flüchtete. Beide Mädchen wurden gefangen und der Reisende zog sie als Ware zurück um sie selbst zu richten. Die Ware von uns bezahlte er mit kalten treuen Scheiben.

 

Da hätte man fast sagen können, welch Glück, das solche Sorgen nur andere betreffen, doch lief nun auch ein Barbarenmädchen mitten in der Stadt herum. Wie sich rausstellte, war sie ganz neu. Als sie dann türmte setzen wir ihr nach und stellten sie am Hof. Damit erhob ich Anspruch und Amie war nun mein.


Mag man sagen was man will. Durch bestimmte Frauen in meinem Leben habe ich doch einiges über Sklaven gelernt und ich denke das Amie mir dienlich sein wird. Sie ist nun schon eine Weile bei mir und ist folgsam, wenn sie auch immer noch Sprachprobleme hat.


Davon ab war der Richter aus Kasra in der Stadt. Wieder auf Sklavensuche. Der Alte Mann ist mir sympathisch auch wenn er sich wie alle Blauen als etwas besseres versteht. Zum anderen ist er Gast und verhält sich auch so. Selten so was.

 
Auf jeden Fall ein Interessanter Gesprächspartner, auch wenn er wie die meisten Blauen die Bedürfnisse der Stadt und des Heimsteines denen der Kaste unterordnet. Ein Wunder das die PKs so was dulden.


Hernach folgte eine Ratssitzung. Auf dem bild noch schön leer habe ich gelernt, das Öffentlichkeit nicht immer etwas gutes ist. Die nächste Sitzung wird wieder  separat geführt.

Es gab einige noch eine ganze weile Heiß zur Sache im Ratssaal, als die Versammlung freigegeben wurde. Immer wieder durchkreuzte die blaue Kaste das, was meinem Erachten nach das Beste für die Stadt war. Wie konnte man nur die Kastenregeln über das Wohl der Stadt stellen. Eine Kaste durfte nicht wichtiger sein als die Stadt, als der Heimstein.
Trotzdem musste ich mich geschlagen geben und ein guter einfacher Sieg wurde durch spätere Ereignisse zerstört. Die Angelegenheit als solches ist nicht geklärt aber mein Weg war gescheitert. Eine Erfahrung die ich schon zu lang nicht mehr gemacht habe.

 Tags drauf gab es wieder massive Erdstöße, welche so gewaltig waren, das Lydius evakuiert wurde und wir ein Auffanglager am Wald errichteten.


Es waren einige ungewöhnliche Tage, die wir mal ganz anders Zusammen lebten. Dichter beieinander. Jeder nur mit dem nötigsten. Jeder darauf hoffend bald wieder in die Stadt zu dürfen um zu schauen was noch zu retten war. Und das war oft nicht viel.

 
Inzwischen haben unsere Baumeister ein neues Lydius aus dem Schutt des Alten errichtet. Das sich neu an die veränderten Landmerkmale anpasst. Meine Heimat. Immer noch und doch neu. Lydius!

  

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Selbst im neuen Lydius wurden mir kurz drauf 2 Bonds angeboten.  Das RP wurde aber nach einem Tag für invalid erklärt, da jemand der mit dem RP direkt nichts zu tun hatte zu faul war nach seinen verschwundenen Sklaven zu suchen. Schade um die Zeit.

Freitag, 7. Juni 2013

16 00 Lydius

De Sonne lacht.

3 Freie und 3 Sklaven ins im gasthaus als ein Mambastamm Lydius erobert. 6 -8 Krieger spazieren an der stadtwache vorbei streunen durch die Stadt stellen die Freien am gasthaus fordern die Gefangenschaft ein und ziehen mit eienr Sklavin ab, nachdem sie uns schlechtes RP vorwerfen.


Tja, dieses Sternstück des RP verdanken wir den Hatari HauHau Manbas.

Es ist ja nicht so das unsere Spielregeln:

4]Mit dem Betreten der Spielzone erklärt sich jeder damit einverstanden seine Rolle gemäß den Büchern John Normans zu verkörpern und auszuspielen. Individualität ist unbedingt erwünscht, doch dies alles soll im Rahmen der uns allen vorgegebenen Atmosphäre der Gor- Buchreihe geschehen. Spieler sind dafür verantwortlich sich selbständig durch Fragen an Mitspieler oder Nachlesen in Büchern, Notecards und Webseiten, über ihre Rolle zu informieren

7] Angriffe und Raids

Wichtig: Wir sind keine Combat SIM, für Kriegshandlungsstränge werden im Vorfeld Kriegsregeln mit den gegnerischen OOC ADMINS vereinbart.

Sonstigen Überfällen von Gesetzlosen im Umland (!) von Lydius sind wir nicht abgeneigt, jedoch wünschen wir uns hier auch im Vorfeld einige Tage ( mindestens 3 ) Rollenspiel Aufbau mit Auskundschaftungen und dergleichen. Beachte, dass Lydius eine Grossstadt ist, die auch über eine starke Stadtgarde verfügt. Innerhalb der Mauern ist daher ein offener Kampf sehr unwahrscheinlich  Realistischer sind geheime Aktionen, Überfälle in dunklen Gassen etc. Ein Überfalle einer Gesetzlosengruppe auf die Stadt mit dem Ziel, durch grobe Gewalt die Stadt zu erobern oder zu plündern ist aufgrund der Größe und Befestigung unrealistisch und wird bis auf Ausnahmefälle als Force-RP nicht geduldet.

An den Regelwerken kommt man nun wirklich nicht vorbei. Sollte man meinen. Aber wahrscheinlich denken Raid Spieler einfach anders. Wenn die Die Stadt nicht mit waffen Plündern darf dann mach ich es mit viel Text. Das sich daran dann nichts ändert ist wohl egal.

Es ist auch absolut schlüssig das ein Mambastamm im tiefen Norden eine riesige Stadt angreift und in die Knie zwingt. Heureka. Mein Tag ist mal wieder gelaufen. Als wenn wir nicht genug Ärger hätten.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Zauberei, Vergangenheit und Zukunft.



Der Erdstoß vor einiger Zeit war schon lang vergessen und in Lydius lief alles wieder gut. Die Bürger erfreuten sich der aufblühenden Stadt und wir lernten Dame Lexx, die Gefährtin von Schmied Askyr, näher kennen. Eine scheue Frau mit  großen Talenten, die mich mit ihrer Tiefsinnigkeit beeindruckte.
Beeindruckt waren auch andere von der Schmiedin, hatte sie ja seine Kaste erworben, doch es war ihre Baukunst, mit der sie verzauberte und schon bald vertraute man ihr ein ganz großes Projekt an. Ein Tarnturm für Lydius.


 

Dann hatten wir auch noch die große Ehre, dass der Zauberer Mace bei uns zu Gast war. Ein sehr interessanter Mann der leider nicht verriet wie man Sklaven durchbohrte, verschwinden läst, in Scheibchen aufteilt oder zusammen schiebt. Eine Atemberaubende eindrucksvolle Show.
                 

     


       
 














 Auch der Wochenmarkt war diesmal von vielen Personen besucht, wie noch nie. Es waren gute Zeiten. Und dann gab es einiges zu Bereden. So besserten wir die Beziehungen nach Tabor auf und der Gefährte der Händlerin Lilja bot sich an als Richter in Lydius aus zu helfen. Ebenso gab er sein Mädchen zur Ausbildung bei der Slaverin.


Auch Dame Elea. Die noch immer der Baumeisterkaste angehört wünschte einen Kastenwechsel und ich eröffnete ihr ein gutes Angebot. Natürlich auch für einen Preis, sollte sie wieder fehlen. Einen gewaltigen. Dafür bot ich ihr aber auch viel. Ich übernahm alle Kosten ihrer Ausbildung und ihres standesgemäßen Auftretens. Ebenso ihrer Versorgung. Dafür würde sie meines, wenn sie scheiterte.

  

So entstanden viel neue Pläne über Zukunft und Erfolg. Es war gut alles wachsen und gedeihen zu sehen. Auch mir selber gelang viel. Was sich änderte, als ich auf eine Jägerin traf, der ich mit einem Trick zu leibe rücken wollte. Sie jedoch wand alles gegen mich und am Ende hielt sie ein Schmuckmesser an meine Kehle. Doch kam meine, mich vermissende Gefährtin und wenig später war die Jägerin gefangen und es stellte sich heraus, das es eine Sklavin war, die ihren Herren verloren hatte. Dieser fand sich einige Tage später an. Jedoch war dieses geschehen mir eine Lehre.



Die Bauarbeiten am Tarnturm nahmen immer mehr Gestalt an und auch Askyr, lebte in der neuen Schmiede auf. Beim den Erzfelsen traf ich auf Elea, die meinen Vorschlag annahm und mir einen Vertrag überreichte. Auch gab es einen weiteren Erdstoß. Baumeister und  Kasten die dafür Verantwortung trugen, wie die Steinmetze, wurde beauftragt, die Schäden zu begutachten und auszubessern. Den Pristerkönigen sei Dank, war noch niemandem etwas passiert.
 

Bei einer späteren Runde durch die Stadt traf ich Dame Lexx und ich lud sie in unser Stadthaus ein um sie näher kennen zu lernen. Der Folgende Abend war sehr interessant.


Als Sie mit dem Turm fertig war, dauerte es auch nicht lang, bis die rote Kaste  dies aufgriff und ihn zum Kastenort machte.



Mit einer wunderbaren Aussicht und unseren ersten Tarns. Von denen ich aber respektvoll abstand hielt. Schiffe waren mir noch lieber.


Es gab wieder Erdstöße. Diesmal waren sie besonders schlimm. Teile der Mauer waren eingestürzt. Das Tor musste abgerissen werden. 2 Wachen waren verletzt. Im Wald kam es zu eine Feuer, das Teil des Waldes abbrannte. Einige Häuser sind eingestürzt. Eine Familie wurde unter den Trümmern vermisst. Immer mehr Sorgen kamen auf und es viel schwer noch mit der alten Gelassenheit zu beschwichtigen.

Kreto ist wieder aufgetaucht und begann schon wieder in der Stadt herum zu schleichen und sein Gift zu verteilen. Davon ab, das er wieder Streit suchte, brachte er Kunde von einer Versteigerung, die aber nicht für wichtig erachtet wurde.
 
Erst als ich neugierig wurde und eh in den Süden unterwegs war, machte ich einen Abstecher nach Jorts um mich nach Rock zu erkundigen, bei dem ich schon lang nicht mehr war. Er ist noch immer einer der besten Braumeister auf Gor. Wie immer um die frühen Ahn waren die Jorter schwer beschäftigt und ich froh, als sich Georgs Kajira Zeit für mich nahm. Zuerst fragte ich nach meinem alten Freund, aber Rock war wieder nicht da. Trotzdem gab ich meine Bestellung auf. Man mag Georg für ein Schlitzohr halten und er war Händler! Aber auch ein Kastenbruder und damit mehr als viele andere.
 

Nicht ganz so zu frieden erkundigte ich mich nach der Versteigerung. Die war noch nicht vorbei sondern für diesen Tag angesetzt. Kurzfristig. Woher Kreto davon also schon vorher wusste, war sehr fragwürdig.  Wahrscheinlich war er schon wieder dabei Intrigen zu schmieden. So stellte sich zum Beispiel heraus das er Frauen Sklaven offerierte, die angeblich in Lydius zum verkauf stehen, was aber nicht stimmte.

Ich wollte die Waldweiber sehen und täuschte mein Interesse mit einer Wette vor. Kreto beugte man am besten vor, indem ich ihm nahm was er sich an Möglichkeiten aufstellte.
So blieb ich etwas in Jorts, bis eines der Weiber wach war. Es war ein gezeichnetes Mädchen. Nichts besonderes. Ich setzte den Preis bei 50 Kupfer an, weil sie etwas besonderes war. Talunas fing man nicht immer. Da ich weg musste, hinterließ ich für beide je 2 Silber. Es wäre gelogen das ich nicht Hintergedanken hatte. Erfuhr ich doch das sie in Turmus gefangen worden waren. Was mich wesentlich neugieriger machte. Vielleicht war Kreto doch mal sinnvoll gewesen.

( Hier sei Verwiesen auf das Handelshaus am Vosk. Coris Blog und Nea )

 Askyr der für mich vor Ort war, gab mir etwas Sicherheit. Doch meine Geschäfte wurden schneller abgeschlossen als gedacht. So kam ich dazu, als die Versteigerung erst begann. Es ging langsam los und wieder erwarten waren bestimmte Bieter erpichter auf das Mädchen das ich schon kannte als gedacht. Ich bat sie mir genauer ansehen zu können, da mir die Silber für so ein Ding schon sehr hoch erscheinen. Selbst bei der Möglichkeit auf mehr. Also ich bei dem Verkaufspodest stand, sah ich die andere. Ich trat dicht an den Kennel heran wohinter Loo stand und dann war mir alles egal. Meine Vergangenheit wurde greifbar und ich wollte beide. Um jeden Preis. Und der Preis war extrem hoch. Und ich hätte noch mehr dafür gezahlt. Ich werde Loo nie vergessen und jetzt viel sie mir in die Hände!

Natürlich hatte ich so viele Goldtarns nicht dabei. Das war ja ein Vermögen. Ich schlich mich zum Schiff wo meine Waren sicher waren und kam dann mit dem Gold zurück, um Georg aus zu zahlen. Danach traf ich mich mit Naradel. Es war ein längeres Gespräch, wenn auch für tiefgreifende Philosophien viel zu wenig.

Nara kam mit mir in dne Kennel und versorgte die Mädchen und nach einer Weile nahm ich sie an die Ketten und führte sie zum Schiff, um sie in den Norden zu verschiffen.


Im Norden verbracht in ein Versteck, nahm ich mir Zeit mein Eigentum zu betrachten. Eigentlich ein unnötiges Unterfangen, wusste ich doch darum wen ich in meinen Besitz bekommen hatte. Nach all der Zeit. Das blonde Ding war mir dabei reichlich egal. Sie war eh neu bei den Pyranas. Eher ein Bauernopfer oder wie Loo sagen würde eine junge Jägerin auf dem schweren Weg Teil des Stammes zu werden. Trotzdem war es reizvoll mit ihr etwas zu spielen und sie auszuhorchen. Ich denke Loo hatte das selbe erwartet oder schlimmeres. Auch Naradels Blick war der, als stände sie vor einem furchtbar Bescheuerten, als ich ihnen antrug, das sie Frei wären und gehen könnten. Ich war froh das sie meine Argumentation annahmen und mir noch Gesellschaft leisteten.


Was ich über Gor gelernt habe. Gor ist eine Welt der Ehre, des Miteinanders. Wo man den anderen respektiert selbst wenn man wider ihn steht. Erlebt habe ich oft etwas anderes. Wie es nur zählt mächtiger zu sein, stärker, reicher. Und auch mir selber sollte man das vorhalten, das ich zu viel Gold besitze. Das ich ewig brauche um ein Gold Gewinn zu erzielen interessiert die Wenigstens. Die meisten sehen nur, was sie sehen wollen. Einen irren, reichen Händler. Aber als ich die immer noch schwer angeschlagene Loo , Nara und Moira zum mir auf den Hof brachte war es mir egal. Ich habe soviel Intrigen ,Verrat und Machtspielchen hinter mir. Ich wollte nie so sein. Heute war ein Tag an dem ich etwas gut machen konnte. Ich weiß noch wie ich gebunden vor Loo kniete, schwer verletzt und dicht am Tod und sie mir mein Leben schenkte und mich aushandeln ließ für ein Fass von Bos Kalana. Oder wie ich mit durchschossenem Fuß auf dem Dschungelboden umgeben von 4 Jägerinnen auf ihre Worte haarte, die mir so viel weiter helfen sollten, als sie mir ihr Vertrauen schenkte, als der jungen Händlerlehrling noch nichts war ausser ein dummer Junge. Und nun konnte ich einen Teil gut machen. Was war schon Gold gegen Vertrauen, gegen den Preis meines Lebens. Gegen den Glauben an mich. Damals war ich naiv, heute weiß ich so viel mehr. Manchmal wünschte ich mir, ich wäre noch wie damals. Ich versorgte die Jägerinnen und gab ihnen mit, was ich entbehren konnte. Vielleicht würden sie mir sogar etwas mehr über Turmus verraten. Wobei das Gespräch mit der jungen Jägerin dahingehend schon ergiebig war. Ich sollte mehr Reisen aber Turmus und Belnend waren mir immer noch zu heiß. Wobei Belnend unbedeutend war. Turmus leider nicht.

Ein Schreiber hat sich angeboten Dame Elea auszubilden. Es klang auch sehr gut, bis er mir mitteilte, das er je Tag Ausbildung 1 Gold und noch was wollte. Es mag sein das ich ab und an viele Tarsk ausgebe, das hat aber seinen Grund. Das ich sie aber verschleuder …


Wie dem auch sein. Zuerst stand eine andere Reise an. Eine die mich für einige Zeit fort brachte. Und als wüssten die PKs um dies, ließen sie meiner Gefährtin und mir Zeit für uns allein. Zeit die kostbar geworden war, da sie selten geworden ist. Es gibt so viel zu tun, das nicht nur meine Reisen leiden. Um so schöner war es, ihre sanften Hände und ihre Nähe zu spüren. Einander einfach zu halten und den anderen wahr zu nehmen.

Und dann wartete schon das Schiff. Als ich an Bord ging, wusste ich noch nicht das es noch stärkere Erdbeben geben sollte, die dafür sorgen würden das Lydius ganz neu aufgebaut werden musste und wieder mehr den Charakter alter Tage annahm.

Aber Wissen liegt in der Zeit. Heißt es.

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Wenig finden kleine Scharmützel Eingang in meine Erinnerungen. Was auch daran liegt das schöne Geschichten oft selten sind. Diesmal ist es auch wieder so. Die vor kurzem als Sklavin in der Stadt gewesene Mother Luq stürmte in der Stadt, in das Slaverhaus, und griff mehrere Personen an. Dabei auch die hohen würdenträger der Stadt. Als sie dann doch gelegt wurde und man ihr sagte, das das eigentlich ihr Todesurteil war, gab es den ersten Ärger. Aufsässig, rotzfrech und mit keiner Ihn einsehend das die andere ja anders reagierten als es Luq es wollte ignorierte sie das RP vollkommen, lief aus dem Kennel in dem sie gefesselt war und verschwand wild schimpfend. Nach so einer Aktion fragt man sich oft warum man überhaupt Zeit auf solche RPs verschwendet. Aber ich habe eine Antwort. Damit man RPs wie mit den Pyranas mehr wertschätzt. Denn auch da waren die Talunas frech, aufsässig, aber sie haben versucht sich der Situation zu stellen, Innerhalb der Gegebenheiten zu spielen und vor allem mit den Anderen. Manchmal muss man das negative sehen um den positiven mehr abgewinnen zu können.

Wenn man Konsequenzen spielt und vor allem miteinander gut spielt. Dann ist alle möglich, vor allem aber der Spaß dabei.

Was, und da greife ich meinem nächsten Eintrag vor, eh nicht einfach ist. Hat man mir doch mal wieder gezeigt, dass wenn man Rarius oder Schreiber spielt, alle anderen zur eigenen Belustigung da sind. Hohe Kaste heißt, ich trag blau du nicht, das heißt ich gebe den Ton an und du folgst. Wenn dir das nicht passt dann lerne mal BtB. Interessiert ja überhaupt nicht ob das RP so im Spiel entstanden ist. Es gibt ein Buch also alles eine Schablone. Und wenn du dir keinen Schreiber machst, bist du selber schuld.
Ich gebe zu, dass ich mich gern IC mit roten und blauen kabbel und das ich schlecht auf die roten zu sprechen bin, hat sich durch solches Verhalten IC ergeben … und Himmel, solang es IC ist, ist es auch okay. Immerhin ist es ja meine schuld keinen Blauen zu spielen. Wenn man mir sowas aber OOC oder per IM um die Ohren Haut finde ich das sehr schade, um es nett aus zu drücken. Statt dankbar zu sein das es auch noch Leute gibt die was anderes Spielen und damit ab und an das RP breiter streuen.
Diese ich bin da ich bin höher du schuldest mir respekt gehorsam etc. damit macht man so viel kaputt.

Gut. Genug geheult, ab dem nächsten Mal dann Berichte von der neuen Lydiussim. Mögen die PKs mit dir sein geneigter Leser.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Von Musik, Rissen und nassen Angelegenheiten



Man könnte ab und an sagen, nach der Feier ist vor der Feier. Und weißt Gott gegen feiern ist nichts einzuwenden. Man sollte nur bedenken das hinter jeder Feier auch jemand steht der sie organisiert, aufarbeitet und veranstaltet. Für jeden Spaß den wir haben muss jemand sehr hart arbeiten. Und das Beste was man diesen unermüdlichen fleißigen Helfern tun kann, ist ein ehrlich gemeintes danke. Natürlich freuen sie sich auch über handfeste Honnoration, aber nur wenn das Herz aufblüht wird man so etwas mit Freuden wieder tun.

Doch bevor es wieder etwas zu feiern gab, gab es einen fürchterlichen Erdstoß, der einen Riss in den Boden brach, dicht bei der Stadt. Es geschah als viele schon schliefen und es war wohl ein großes Glück das niemand verletzt wurde. Auch nicht die Mädchen die Nähe des Risses lagen. Pagar sich in die Fluten warf und meine Sefa, die sie heraus holte. Ich danke den Priesterkönigen, dass beide sich davon wieder erholten, denn beide Mädchen gehen mich an und sind gute Dinger, wie man sie nicht so oft findet.
 

Am Abend nach der Siegesfeier, dem Tag des Bebens kam das Konzert. Die Bardin Sam hatte sich die Ehre gegeben in der Arena zu gastieren. Es ist immer wieder schön, wie Musik das Herz der Menschen bewegen kann. Es war ein schöner auftritt bis in die Nacht hinein.
 
 



Danach traf man sich noch zu allen möglichen Gesprächen.


So planten wir einen Besuch in Turmus um, nachdem Askyr und berichtete, das er daran dachte, zu FCn. Damals wusste ich noch nicht wen. Außerdem erbat ich für die ehemalige Botschafterin Kasras Dame Elea um Wachschutz. Er wurde gewährt. Der Rest des Gespräches sind Freuden und Händlergeheimnisse. Auch das muss ab und an sein.

Was war nun passiert. Wie ja schon geschrieben war das Geschehen in Kasra einfach zu viel um ein Zufall zu sein und die Botschafterin hatte nun auch ihrerseits Nachforschungen angestellt und ihre Bedenken ihren Eltern mitgeteilt. Diese haben ihr nahe gelegt nicht zu neugierig zu sein und die Sache ruhen zu lassen. Sich as der Politik ihrer Mutter heraus zu halten. Darauf hin regte sich wohl das Gewissen der Botschafterin und sie begehrte auf für ihren Heimstein und die Verbündete Stadt Lydius, dieser Sache nach zu gehen, was nun resoluter abgelehnt wurde. In ihrer Ehre getroffen gab Dame Elea ihren Botschafterposten auf und wollte sich zurückziehen, nach Lydius! Dies hatte dann wohl den Entzug des Heimsteines und die Verbannung aus der Familie zu Folge und erklärte gut das Häufchen Elend, das ich dann antraf. Doch jemand der sich so für Lydius einsetzt kann man nicht fallen lassen.  Und selbst in Gor ist dieses Verhalten nicht unumstritten und sicher kein Vertrauensbeweis an Lydius. Wohl Eher der versuch eine weitere kasratische Intrige geheim zu halten. Die Wahrheit wird wohl nie jemand erfahren.


Doch während sich immer mehr dunkle Wolken sammeln, gibt es auch Lichtblicke und einer davon war die in Turmus geschlossene FC zwischen Schmied Askyr und Dame Lexx.
Ich kenne Askyr noch aus meiner Zeit in Belnend, als ich noch ein junger Händler war. Ich habe ihn selbst aus der Stadt geleitet, weil er sich mit einer Dame der Stadt anlegte. Unsere Wege trafen sich in Turmus und in Lair und inzwischen nenne ich ihn einen Freund – oder auch liebevoll einen irren Klopfer. Ich mag ihn recht gern und  weiß ihn zu schätzen. Und er schuldet mir das ein oder andere an das ich ihn gern erinnere.

Die Dame Lexx kenne ich nicht wirklich auch wenn ich in Klima unverhofft Zuhörer einiger Ereignisse wurde. Allerdings habe ich die Hoffnung die ändern zu können.


Ein schönes Paar.


Dame Aurelia con Turmus hielt eine schöne Rede und zog die FC routiniert aber anregend durch. Es waren einige Gäste auch wenn ich andere erwartet hätte. Schade das aus Klima so wenig zu gegen waren.

Die Feier war nach der FC schön auch wenn viele Gäste schnell wieder abreisten. Das Kamila dann nach viel Tanz sich gleich in die Torte stürzte, dürfte dem Mädchen seit langen das peinlichste gewesen sein, aber sie sah sehr lecker aus und die Feier war fast zu Ende. Dafür aber sah ich Gwenda wieder. Leider viel zu kurz. Die Pilgerin, welche mich mit ihren Backkünsten bezauberte und mit ihrer charmanten Art. Eine der Personen die ich noch immer sehr mag in Turmus. Ich habe sie an etwas erinnern können und sehe sie vielleicht bald wieder um über alte Zeiten zu reden. Ich würde mich jedenfalls über diese Chance freuen. Gibt es sicher Fragen die aufkamen, nach meiner Flucht.
Doch auch wir kehrten dann heim. Es gab noch anderes zu tun als dem Müßiggang frönen.

Das dies am Tage drauf, als es noch mal eine Nachfeier geben sollte, geschah. Das nennt man wohl Schicksal.

Nordleute waren nach Lydius gekommen. Nichts Ungewöhnliches. Doch es gab einen Ehrenstreit und eine Beleidigung zu viel. Alles eskalierte. Als sich der Trubel löste waren einige Freie und mehrere Mädchen niedergeschlagen verletzt und die Wache musste eingestehen, dass die Nordleute mit der Slaverin, meiner geliebten Mig, geflohen waren. Was für eine Schande. Doch statt das ich etwas tun kann bugsierten mich freundliche Hände in die Heilerei. So war ich gebunden und konnte wenig tun, während andere viel zu schnell Dinge tun wollten. Auch unser Admin war auf seine Art am tun und brach nach Kasra auf, Hilfe holen falls es nicht ohne Waffengewalt ging. Andere Fuhren den Entführern nach, dabei wortbrüchig und ungehorsam. Mit zuviel Gedanken im Kopf und Schmerzmitteln bis unterkante Oberlippe ließ ich die Kupfertarsk klar machen. Eines meiner Handelsschiffe.
Bürokratie mag manchmal hinderlich sein aber sie hat auch ihre vorteile. Danke an die Bücher der Hafenmeisterei.


Was meiner Gefährtin alles geschah ist ihre Geschichte und wirklich drüber nachdenken mag ich nicht. Es war schon späte Nacht, als ich vom Schiff kam und am Anleger auf Migs Sklaven Wild und die Dame Elea traf. Ich hieß Sefa wild einzuladen und sprach Elea meine Enttäuschung über ihren Wortbruch aus. Dann wandt ich mich ab um das Dorf der Nordleute aufzusuchen. Gelobt seien die Medikamente der Heilerin Danika ohne die ich jetzt schon nur noch ein wimmerndes Bündel gewesen wäre.


Im Dorf geleitete man mich in die Hall, wo ich auf den Dorfjarl Gunnar traf. Ein beeindruckender Mann und Krieger. Rau aber auf eine Art jemand den ich respektieren kann. Ich habe viele Nordleute kennen gelernt. Er ist eher das wie ich es mir vorstellte, auch wenn er mir etwas zivilisierter lieber gewesen wäre. Ich kannte Gunnar schon aus Lydius und gab mir daher keine Mühe mich zu verstellen oder zu tricksen sondern versuchte es mit meinem ganzen Können als Händler, ihn mir gewogen zu machen. Man mag sagen Torvaldsländer seien in der Regel einfache Dorfleute die meist nur kämpfen können, das ist ein dummes Gerücht und so war ich besonders vorsichtig. Ich war unbewaffnet und die vorgefundene Situation hatte genug Potential mir die Knie schlottern zu lassen, hätte ich länger drüber nachdenken können. Auch hier danke ich den Mitteln unserer grünen Frau. Ich mag als Händler gut sein, aber wenn ich selber betroffen bin lasse ich mich schnell hinreißen.

Doch Gunnar kam mir entgegen. Mögen die Priesterkönige wissen warum. Mag es die Uhrzeit sein, der Handel, die wenigen noch wachen Krieger. Am ende zog ich mit meiner Gefährtin von dannen. Einige gute Waren ärmer aber glücklich meine Mig wieder bei mir zu haben.
Dann auch jetzt noch nicht alles vorbei war konnte ich noch nicht wissen.


Nach meiner Ankunft brachte ich meine erschöpfte Gefährtin heim und erfuhr, das Elea ob dieses Vorwurfs meinerseits sich ins Wasser gestürzt hatte und sie nun bewusstlos in der Heilerei lag. Ebenso meine arme Sefa, die mal wieder jemanden aus dem Wasser retten musste. Der Verlust ihrer Arbeitskraft ist spürbar. Auch die anderen Mädchen waren angeschlagen nach all dem und ich bin dankbar für alle die trotzdem ihrer Arbeit nachkamen. All das hätte auch weit schlimmer enden können. Ich werde den PK ein Opfer darbringen.

Selbst zum Markt waren wir noch alle sehr angeschlagen, So voll wie dieses Mal war es noch nie. Es waren weniger Händler da und so lächelten die Göttern Dame Ann, der Schneiderin und mir, mit guten Verdiensten.


Ich bin skeptisch was da kommen mag, aber die Schau des Zauberers zum Samstage zur 9. Ahn des Abends werde ich mir trotzdem nicht entgehen lassen.

Erinnerung an verlorene Siege

Wies der Name schon sagt. Manchmal gewinnt man Niederlagen. Wie dem auch sei, nach dem Kampf gegen die Hammaren gab es eine Siegesfeier und was immer im Kampf nicht geklappt aht. Lydius hat sich in rot gewandet um zu feiern. Und daran denke ich schon gern zurück.

Lydius hatte sich wirklich herausgeputzt:



Eigentlich war es ein Tag wie jeder Andere. Ma merkte s nur an dem vielen Rot und daran das es langsam mehr Gäste wurden als normal.


Zur festgelgten Zeit begaben sich die Gäste in die Arena. Sogar der Administrator von Turmus war zugegen, was sehr überraschte. Die Regenten fanden sich dann auf der Ehrentribünde zusammen. Die Rarii sammelten sich in der Arena.


Während sich die parade formierte und durch die Stadt zum Theater zog, flanierten die unterschiedlichsten Schaulustigen durch die Stadt. Und die Tänzerinnen bezogen ihre Plätze.


Dann begann das Schauspiel. Ein Siegestanz. Die geschichte der Schlacht. Wunderschön getanzt.


Doch so schön es anzuschauen war. So ging es auch zu Ende. Dann gab es noch auszeichnungen und Beförderungen, wie die des Leutnats Kamchak zum Hauptmann der Stadtwache. Doch Mit dem Ende dieses Teiles des Abends gingen auch die meisten der Gäste und nur ein kleienr teil kehrte noch einmal in die gasthäuser ein für den Plausch über verlorene Siege und das schöne Fest.